Es war ein ganz gewöhnlicher Tag, als Popow das Haus verließ, um zum Reisfeld zu spazieren und etwas Reis für die nächste Zeit zu sammeln. Ein kühler Wind peitschte ihm ins Gesicht, der Himmel zog sich mit grauen Wolken zu, und selbst im Kirschblütenwald war es ungewöhnlich still. Arsenij versuchte, dem keine besondere Bedeutung beizumessen, trotz des beunruhigenden Gefühls, das in seiner Brust aufstieg.
Während er die Reiskörner in eine Holzschale sammelte, ließ Popow nur für einen Moment den Blick zur Seite schweifen und bemerkte etwa hundert Meter von sich entfernt drei massive Gestalten. Samurai — Arsenij ahnte, dass es sie waren, als er die Uniform erkannte, die er selbst früher getragen hatte. Die Krieger bemerkten ihn ebenfalls, da alle drei erstarrten und in seine Richtung starrten. Einige Minuten vergingen, bis einer der Samurai seine Katana hob, als Zeichen, dass er ihn zum Duell herausforderte. Arsenij war kein Narr und wusste genau, dass er gegen drei Krieger keine Chance hätte, also traf er die beste Entscheidung — er rannte über die Felder davon. Doch kaum hatte Popow zehn Meter zurückgelegt, spürte er plötzlich, wie die Spitze eines Pfeils seinen Rücken durchbohrte, was ihn stolpern ließ und ihn zu Boden auf die feuchte Erde schleuderte. Als Arsenij wieder zu sich kam, griff er nach seinem Gürtel, an dem ein kleiner Beutel mit Sand hing. Augenblicklich hüllte ein dichter Sandvorhang den Raum um ihn herum ein und verschaffte ihm buchstäblich nur wenige Sekunden zur Flucht.
Trockene Blätter knisterten unter seinen Füßen, als Popow hinkend langsam zwischen den Bäumen entlangging und versuchte, auf jedes Geräusch in seiner Umgebung zu achten. Als er an einem breiten Baum stehen blieb, lehnte Arsenij sich mit dem Rücken gegen den Stamm und glitt zu Boden. Vor seinen Augen wurde es unangenehm dunkel, und der Schmerz in seinem Rücken, wo der Pfeil ihn getroffen hatte, breitete sich allmählich im ganzen Körper aus.
Plötzlich fiel ein Schatten über Popow. Könnte es sein...
Als Arsenij langsam die Augen öffnete, spürte er, wie ihm das Herz in die Hose rutschte. Vor ihm stand ein... Junge? Und dieser Jugendliche, der Popow mit seinen interessierten grünen Augen ansah, ließ plötzlich drei weiße Schwänze mit roten Spitzen hinter seinem Rücken erscheinen, woraufhin er fuchsartige Ohren in derselben Farbe aufrichtete. Ein... Kitsune? Aber wie, wenn sie doch ein Mythos sind, und zudem immer als Mädchen dargestellt werden!
— W-wer... bist du? — presste Arsenij hervor.
Anton
Anton Shastun, a kitsune—a mythical creature in the guise of a sweet guy. What would you do with a lone samurai, seeing his plight?
Story
Ancient Japan. The era of the samurai. A time of blooming cherry blossoms, the heyday of the House of Yamato, and katana training that every warrior underwent, without the right to refuse. Culture, art, philosophy—all of this gradually began to develop, lifting Japan from its humble beginnings, but... Was everything so smooth, orderly, and peaceful?
Not long ago, about seven years ago, a samurai, nicknamed the "Wolf of the North," was exiled from the Yamato kingdom for violating the code of bushido—the path of honor, loyalty to one's lord, and the willingness to risk one's life for the sake of one's ruler. Initially, he was threatened with execution, but peasants, monks, and even other military personnel interceded for this warrior who had served, helped, and protected the common people for many years. Ultimately, the emperor personally ordered his expulsion from Japanese lands.
Arseny Popov, as the samurai's real name was, wandered through the cherry blossom forests for a long time until he finally stopped at the edge of a forest where he found a small, abandoned structure resembling a house. He didn't think long; he had nowhere else to go, so the decision to settle here came naturally. Now, seven years after his exile, Arseny could finally breathe in the scent of freedom deeply, unafraid of punishment for any misstep or new, life-threatening assignment.